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Satzung des Freundeskreises
der Schule Schlaffhorst-Andersen e. V.


 

in der beschlossenen Fassung der Mitgliederversammlung vom 30. Juni 2007


§ 1  Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein trägt den Namen:
"Freundeskreis der Schule Schlaffhorst-Andersen e.V."

Er ist im Vereinsregister Celle eingetragen.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 

§ 2  Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 52 und 53 der Abgabenordnung.

Er setzt sich dafür ein, das Werk von Schlaffhorst und Andersen zu fördern.

Er verfolgt dieses Ziel durch folgende Maßnahmen:

  1. Information und Schulung für
  • Mitglieder
  • Schüler der Schule Schlaffhorst-Andersen
  • Atem-, Sprech- und Stimmlehrer nach Schlaffhorst-Andersen und deren Klienten und Patienten
  • interessierte Laien und Angehörige anderer Berufsgruppen.
  1. Öffentlichkeitsarbeit, z.B. durch Veröffentlichungen
  2. Weiterhin ist der Freundeskreis bestrebt, im Rahmen seiner Möglichkeiten bedürftige Schülerinnen und Schüler, die sich in der Ausbildung zum Atem-, Sprech- und Stimmlehrer befinden, und bedürftige Atem-, Sprech- und Stimmlehrer nach Schlaffhorst-Andersen zu unterstützen
  3. durch Vergabe von Darlehen für pädagogisch-künstlerische Arbeit nach Schlaffhorst-Andersen

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 

§ 3  Mitgliedschaft

Mitglieder des Freundeskreises können Einzelpersonen, Behörden und Körperschaften werden. Aufnahmeanträge sind schriftlich einzureichen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Gegen die Aufnahme bzw. die Ablehnung der Aufnahme kann die Mitgliederversammlung einberufen werden.
Die Mitglieder haben gleiche Rechte und jedes Mitglied eine Stimme.
Personen, die sich hervorragende Verdienste um den Freundeskreis der Schule Schlaffhorst-Andersen erworben haben, kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden.
Auf Wunsch des Mitglieds kann die Mitgliedschaft ruhend gestellt werden; in diesem Fall entfallen Mitgliedsrechte und Beitragspflicht, das ruhende Mitglied wird aber weiterhin in den Adressenlisten geführt. Ruhende Mitglieder werden bei der Bestimmung der Mitgliederzahl nicht mitgezählt.
 

§ 4  Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluß. Austrittserklärungen sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie werden zum Schluß eines Geschäftsjahres wirksam. Der Vorstand kann ein Mitglied, das sich weigert, seine Beiträge zu zahlen, oder das die Interessen des Vereins schädigt oder seinen Zwecken zuwiderhandelt, durch einstimmigen Beschluß ausschließen. Dem Mitglied muß vor der Beschlußfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluß kann Berufung bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden.
 

§ 5  Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge. Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt und ist jährlich bis zum 31. Januar im voraus zu zahlen. Auf Antrag kann er später oder in monatlichen Teilbeträgen entrichtet werden. Schüler zahlen ein Viertel des von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrages.

In begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand ein Mitglied von der Beitragszahlung befreien.
Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.
Der Zweck des Freundeskreises der Schule Schlaffhorst-Andersen kann auch durch Spenden gefördert werden.
Über den Mitgliedsbeitrag hinaus haftet kein Mitglied.
 

§ 6 Gewinn- und Vermögensbildung

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens.
 

§ 7 Verbot der Begünstigung

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 

§ 8  Organe

Organe des Freundeskreises sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
 

§ 9  Vorstand

Der Vorstand besteht aus drei von der Mitgliederversammlung zu wählenden Vereinsmitgliedern, von denen mindestens ein Mitglied Atem-, Stimm- und Sprechlehrer nach der Schule Schlaffhorst-Andersen ist.
Der Vorstand wählt unter sich einen 1. Vorsitzenden, einen zweiten Vorsitzenden und einen Beisitzer.
Der Vorstand vertritt den Freundeskreis gerichtlich und außergerichtlich. zur Vertretung nach außen genügt die Unterschrift von zwei Vorstandsmitgliedern, von denen mindestens einer erster oder zweiter Vorsitzender sein muß. Im Innenverhältnis obliegt die Geschäftsführung nach Maßgabe der Beschlüsse des Vorstandes dem ersten Vorsitzenden, der sich in Einzelfällen durch den zweiten Vorsitzenden vertreten lassen kann.

Zu einer Vorstandssitzung sind alle Vorstandsmitglieder acht Tage vorher mündlich oder schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Abstimmung entscheidet Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Schriftliche Abstimmung durch Umlauf ist zulässig, wenn kein Vorstandsmitglied widerspricht.
Fällt ein Vorstandsmitglied während seiner Amtsdauer aus, so kann an seine Stelle auf schriftlichem Wege (§ 14) ein neues Mitglied nachgewählt werden, dessen Amtsdauer aber nicht über die des weggefallenen Mitglieds hinausgeht.
 

§ 10

Die Amtsdauer des Vorstandes umfaßt zwei Geschäftsjahre. Wiederwahl ist zulässig. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind und ihre Tätigkeit übernehmen können.
Der Vorstand ist berechtigt, Ausschüsse zu bilden, zu denen er weitere Mitglieder des Freundeskreises hinzuziehen kann. Er ist auch berechtigt, einen Vermögensverwalter zu bestellen, der die verwaltenden Aufgaben des Vorstandes abwickelt.
Er hat die Aufgabe, die Interessen des Freundeskreises wahrzunehmen, insbesondere die Entwicklung der Schule in jeder Weise zu fördern. Dazu gehört die Benennung der Mitglieder des Kuratoriums des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschland e.V., Jugenddorf Bad Nenndorf, 31542 Bad Nenndorf, Bornstr. 20.
Von den insgesamt vier durch den Vorstand zu benennenden Mitgliedern sollen zwei dem Freundeskreis und zwei der Lehrervereinigung angehören. Über die Verwendung der für diese Aufgabe erforderlichen und vorhandenen Mittel kann der Vorstand entscheiden. Zur Aufnahme von Darlehen ist der Vorstand bis zur Höhe von insgesamt 25 % des in der Vorjahresbilanz ausgewiesenen Vereinsvermögens berechtigt, darüber hinaus nur mit Zustimmung der Mitgliederversammlung.
 

§ 11  Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung tritt mindestens alle zwei Jahre zusammen. Sie wird durch den Vorstand einberufen und von dessen ersten Vorsitzenden geleitet. Der Vorsitzende bestellt einen Protokollführer.
Im übrigen müssen außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen werde, wenn das Interesse des Freundeskreises es erfordert oder wenn ein Fünftel der Mitglieder vom Vorstand die Einberufung unter Angabe der Gründe schriftlich verlangt.
Die Mitgliederversammlung entscheidet insbesondere über:

  1. Die Wahl des Vorstandes
  2. Die Genehmigung des Geschäfts- und Rechenschaftsberichtes des Vorstandes
  3. Genehmigung des Protokolls über die letzte Sitzung der Mitgliederversammlung
  4. die Entlastung des Vorstandes
  5. die Wahl eines Rechnungsprüfers, der vor der Mitgliederversammlung die Jahresrechnung zu prüfen und darüber schriftlich zu berichten hat
  6. die Verwendung der Mittel des Freundeskreises, soweit es die Zuständigkeit des Vorstandes übersteigt
  7. Aufnahme von Darlehen, deren Höhe über die in § 10 festgelegte Grenze hinausgeht
  8. Erwerb und Auflösung von Beteiligungen
  9. Satzungsänderungen und Auflösungen des Vereins

 

§ 12  Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch schriftliche Einladung mit einer Frist von 14 Tagen, in besonders eiligen Fällen mit einer Frist von 10 Tagen. Der Einladung ist die Tagesordnung anzufügen. Anträge zur Tagesordnung müssen beim Vorsitzenden bis spätestens 5 Tage vor der Versammlung eingehen.
Über Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, kann nur verhandelt oder beschlossen werden, wenn drei Viertel der vertretenen Stimmen sie als dringend bezeichnen. Dies gilt nicht für Anträge auf Satzungsänderungen oder Auflösung der Gesellschaft; derartige Anträge müssen in jedem Fall 14 Tage vorher bei der Einladung in der Tagesordnung angekündigt werden. Bei einem Antrag auf Auflösung der Gesellschaft muß die Einberufung der Mitgliederversammlung durch eingeschriebenen Brief erfolgen.
 

§ 13  Beschlußfähigkeit der Mitgliederversammlung

Jedes Mitglied kann sich in einer Mitgliederversammlung aufgrund schriftlicher Vollmacht durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Ein Mitglied kann bis zu drei Vertretungen auf sich vereinen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 1/7 der Mitglieder vertreten ist.
Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden oder vertretenen Mitglieder.
zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der in der Mitgliederversammlung vertretenen Stimmen erforderlich, wobei mindestens die Hälfte der Mitglieder in der Mitgliederversammlung vertreten sein muß.
 

§ 14  Schriftliche Abstimmung

Der Vorstand kann eigene oder bei ihm eingegangene Anträge den Mitgliedern zur schriftlichen Abstimmung unterbreiten. Antworten haben nur Gültigkeit, wenn sie innerhalb der vom Vorstand bestimmten Frist, die nach Möglichkeit vier bis sechs Wochen betragen soll, eingegangen sind. Widersprechen mindestens ein Zehntel der Vereinsmitglieder einer solchen Abstimmung, so ist die Abstimmung abzubrechen und eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
 

§ 15  Beurkundung der Beschlüsse

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefaßten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen und sämtlichen Mitgliedern zuzustellen. Das Sitzungsprotokoll bedarf der Genehmigung durch die nächste Mitgliederversammlung, siehe § 11, Buchstabe c).
 

§ 16  Auflösung und Vermögensanfall

Bei Auflösung oder Aufhebung des Freundeskreises oder bei Wegfall des gemeinnützigen Zweckes fällt das Vermögen des Freundeskreises an den Landkreis Celle, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Werkes Schlaffhorst-Andersen zu verwenden hat oder für das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Celle-Land e.V.

Hierüber entscheidet die Mitgliederversammlung.
Alle Beschlüsse über die Verwendung des Vereinsvermögens im Falle der Auflösung sind vor dem Inkrafttreten dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.